Porsche FormelE 150Zurzeit wird die Formel E von DS (Citroen) und Audi dominiert. Wer am Ende die Nase vorn hat … es bleibt spannend. Im nächsten Jahr wird ein neuer, großer Player mitmischen: Porsche. Und wie wir Porsche kennen wollen die nicht nur aufs Podium, sondern immer ganz oben stehen.

 

„Road to Formula E”

  • M19 2430 Roadmap 250Infografik-Serie zum Werkseinstieg in vollelektrische Rennserie
  • Extrem wichtig: Der Porsche Antriebsstrang für die Formel E

Die Entwicklung des Antriebsstrangs für das erste Porsche Formel-E-Fahrzeug geht in die finale Phase: Der Stuttgarter Sportwagenbauer steigt im November in die ABB FIA Formel-E-Meisterschaft ein. Im Sommer findet die Homologation seitens des Internationalen Automobil-Verbands (FIA) statt. Danach dürfen an den Antriebskomponenten für Saison 6 keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Die fortlaufende Infografik-Serie „Road to Formula E” zeigt den aktuellen Stand der Dinge.

Die Entwicklung des Antriebsstrangs ist im Hinblick auf den Porsche Werkseinstieg von zentraler Bedeutung und entscheidend für den Wettbewerb. Im Sinne der Kostenkontrolle stellt die Formel E das Fahrzeug-Chassis sowie die Einheitsbatterie, sämtliche Antriebskomponenten sind hingegen Eigenkonzeptionen der Hersteller. Porsche kann daher eigene Wege gehen bei der Entwicklung von Schlüssel-Technologien. Dazu gehören Elektromotor, Umrichter, Brake-by-Wire-System, Getriebe, Differenzial, Antriebswellen, die tragende Struktur und Fahrwerksteile an der Hinterachse sowie Kühlsystem und Steuergerät.

M19 2431 MalteHuneke 250Malte Huneke (Technischer Projektleiter): „Seit dem Aufbau des Porsche Formel-E-Fahrzeugs im Januar haben wir große Fortschritte bei der Entwicklung und Erprobung gemacht. Bis zur Homologation können wir unsere Komponenten noch weiter optimieren, damit wir bestens vorbereitet in unsere Formel-E-Debütsaison starten. Wir liegen voll im Plan: mit umfangreichen Testfahrten, kontinuierlichen Arbeiten im Simulator und Tests auf dem Prüfstand. Die Simulatorarbeit ist besonders hilfreich, um beispielsweise das Energiemanagement zu optimieren. Die tatsächlichen Voraussetzungen sind jedoch nur an einer Rennstrecke gegeben. Zum Beispiel kann das Fahren über Randsteine weder im Simulator noch auf dem Prüfstand komplett realistisch simuliert werden. Auch das Reifenmanagement sowie das Bremsverhalten lassen sich am besten an der Rennstrecke erforschen. Hier wie dort gewinnen wir wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung des Porsche Antriebsstrangs.“

Fazit

Formel E ist spannend. Schade, dass wir noch nie live vor Ort waren. Das wird sich hoffentlich 2020 ändern.

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Fotos © 2019 Porsche Presse

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