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Wohin mit einem Schrott-Auto?


Wir Deutschen hängen an unseren Autos. Früher wurde sie sogar noch "liebevoll" von Hand gewaschen, gewachst, "winterfest" gemacht. Heute fährt man aus Umweltgründen natürlich in die Waschanlage. Aber irgendwann heißt es: "It's time to say goodbye".

Soll man das Auto in Zahlung geben oder privat verkaufen?

781411 original R by Bernd Kasper pixelio.de 350Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen: Die einen sagen, dass muss in einem Rutsch gehen: ein neues (auch gebrauchtes) Auto kaufen und das alte Fahrzeug in Zahlung geben. "Experten" versuchen natürlich den Wagen selbst zu verkaufen, weil unterm Strich mehr Geld übrig bleibt. Das kann aber auch Stress und Ärger erzeugen, wenn plötzlich der Käufer zahlreiche Mängel entdeckt oder das Auto gar nach zwei Wochen zurückgeben will.

Kurz vor dem Schrottplatz

Ist ein Auto schon sehr, sehr alt, kann man Glück haben, dass der Händler für den Altwagen noch ein Taschengeld gibt. So nach dem Motto, die 500 Euro für den Altwagen erleichtern den Trennungsschmerz.

Totalschaden - da geht gar nichts mehr

Schwierig wird es, wenn ein Wagen Totalschaden ist und am Ende nur noch einen Schrottwert darstellt. Wenn man Glück hat, nimmt der Schrotthändler den Wagen kostenlos ab, aber es kann auch sein, dass er für die Verwertung sogar noch Geld haben will, weil so ein Fahrzeug ja transportiert werden muss und "trocken" (ohne Altöl, Medium aus der Klimaanlage, Kühlmittel usw.) abgegeben werden muss.

Gut ist es, wenn man eine kostenlose Autoverwertung findet. Die Verwertung geschieht in drei Schritten:

  1. Stadt auswählen, z.B. für das südliche Emsland Bielefeld.
  2. Termin vereinbaren: telefonisch oder per Internet einen Termin vereinbaren.
  3. Auto gratis verwerten lassen: Fahrzeug wird zum vereinbarten Termin abgeholt.

Wichtig ist es, dass man nach der Verschrottung einen offiziellen Verwertungsnachweises durch einen zertifizierten Betrieb bekommt.

521247 original R B by Thomas Max Mueller pixelio 640

Wichtige Punkte

Damit die Verwertung einwandfrei funktioniert, sind hier noch einige Hinweise zu beachten:

  • Werkzeug und persönliche Gegenstände aus dem Fahrzeug entfernen.
  • Papiere bereithalten: Nummernschild (vor Abholung entfernen und bereithalten), Kfz-Brief.
  • Wertvolle Extrateile verkaufen: Wer technisch geschickt ist, der kann ggf. Bremsscheiben (falls noch relativ neu), Lichtmaschine, bei einem Frontschaden die Hecktür verkaufen. Auch wenn es pro Stück nur 10 bis 15 Euro sind, können am Ende doch 100 und mehr Euro herausspringen. Kleinteile kann man auch kostenlos im Internet (Kleinanzeigen) anbieten.
  • Tank vorher leer fahren oder Benzin abpumpen.

Fazit

Wichtig zu wissen ist, dass ein Autoverwerter ein Fahrzeug in der Regel nur bis zu einem Umkreis von 50 Kilometern abholt, weil ansonsten der Aufwand einfach zu groß ist.

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Fotos © Redaktionsbüro Kebschull, © pixelio.de

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Oktober 2018 06:39

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