S19 0472 992 150Porsche ist immer gut für spektakuläre Präsentation. Die achten Generation des 911 wurde auf 1.408 Meter inszeniert. Wir waren nicht dabei, hoffen aber im Herbst den Wagen ausführlich vorstellen zu können.

 

911 auf Schnee und Eis

S19 0471 992 250Zell am See kenn wir. Da haben wir schon mal den Audi TT stundenlang die Berge rauf- und runter "geprügelt". Porsche hat den neuen 911 auf Schnee und Eis präsentiert. Nach dem Motto, einen Erfer muss man im Winter nicht abmelden, ade Saisonkennzeichen.

Nach der Weltpremiere bei der Los Angeles Autoshow Ende November 2018 wurde die achte Generation der Sportwagen-Ikone am gestrigen Freitag auf der AreitAlm oberhalb von Zell am See in Österreich gezeigt. Es war der erste öffentliche Auftritt des Fahrzeugs außerhalb einer Messe. Ein Hubschrauber flog den neuen 911 dafür auf die 1.408 Meter hoch gelegene Alm. Die Vorstellung begleiteten Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG, Albrecht Reimold, Mitglied des Vorstandes für Produktion und Logistik, die Markenbotschafter Walter Röhrl und Mark Webber sowie die Werksfahrer Timo Bernhard und Richard Lietz.

Stärker, schneller, digital: der neue 911

Der neue 911 setzt auch in Zukunft Maßstäbe in Sachen exklusiver Sportlichkeit und ist unverkennbar der Porsche Design-DNA verpflichtet. Intelligente Bedien- und Fahrwerkelemente sowie innovative Assistenzsysteme verbinden die kompromisslose Dynamik des klassischen Heckmotor-Sportwagens mit den Ansprüchen der digitalen Welt. Weiterentwickelt und mit 331 kW (450 PS) starken aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotoren ausgestattet, präsentieren sich die jetzt vorgestellten Carrera S-Modelle. Die Kraftübertragung übernimmt ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. In der Beschleunigung von null auf 100 km/h unterbieten beide S-Modelle die Vier-Sekunden-Marke: Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket benötigt das hinterradgetriebene Coupé 3,5 Sekunden, der 911 Carrera 4S mit Allradantrieb 3,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeiten betragen 308 km/h (911 Carrera S) und 306 km/h für die Allradvariante.

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Der 911 Carrera S kostet in Deutschland ab 120.125 Euro, der 911 Carrera 4S ab 127.979 Euro; die entsprechenden Cabriolet-Varianten sind ab 134.405 Euro beziehungsweise 142.259 Euro zu haben – jeweils einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.

Mythos am Handgelenk: die 911 Chronograph Timeless Machine Limited Edition

 MG 7992Porsche Design würdigt die neue Generation des 911 mit einer streng limitierten Uhren-Sonderedition – der 911 Chronograph Timeless Machine Limited Edition. Wie der legendäre Sportwagen überzeugt der Zeitmesser durch puristisches Design, konsequente Funktionalität und absolute Leistungsstärke. Die Uhr ist ab April 2019 zu einem Preis von 4.911 EUR (UVP) in Porsche Design Stores, Porsche Zentren, im Fachhandel sowie online unter www.porsche-design.com erhältlich.

Motorsport-Spektakel auf Schnee und Eis

Die Präsentation fand im Vorfeld des „GP Ice Race“ in Zell am See statt. Es ist die Neuauflage des von 1937 bis 1974 ausgetragenen Eisrennens. Das vom heutigen Samstag bis einschließlich morgen, Sonntag, andauernde Spektakel am Zeller Sportflughafen bietet den Zuschauern umfangreiche Motorsport-Action mit historischen und aktuellen Renn- und Rallyefahrzeugen – darunter zahlreiche Porsche-Modelle. Zu den rund 130 Teilnehmern, die über den 600 Meter langen Eis-Parcours driften, zählen auch der Le Mans-Sieger Hans-Joachim Stuck sowie die Porsche-Markenbotschafter Mark Webber und Walter Röhrl.

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Kraftstoffverbrauch

  • IMG 5515911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 205 g/km;
  • 911 Carrera 4S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 206 g/km;
  • 911 Carrera S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emissionen 208 g/km;
  • 911 Carrera 4S Cabriolet: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,0 l/100 km; CO2-Emissionen 207 g/km

Die Verbrauchs-und CO2-Emissionswerte wurden nach dem neuen Messverfahren WLTP ermittelt. Vorerst sind noch die hiervon abgeleiteten NEFZ-Werte anzugeben. Diese Werte sind mit den nach dem bisherigen NEFZ-Messverfahren ermittelten Werten nicht vergleichbar.

Fazit

Schade, wir waren nicht dabei. Egal, natürlich freuen wir uns auf den neuen Porsche 992 und was man schon so von den Kollegen gelesen hat, werden wir wohl auch das schon etwas "ausgetretene Fazit" bilden: Nach dem Porsche 911 (Typ 991.II) haben wir gedacht, es geht nicht besser - doch!

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Fotos © 2019 Porsche Presse, © 2017 Redaktionsbüro Kebschull

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