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Alexander Wurz: Einmal Mond und zurück - oder der Rücktritt vom F1 Rücktritt

Fabian WiedlAuf den ersten Blick könnte man dies nun mit dem Begriff „typisch Rennfahrer“ abtun, aber auf den zweiten Blick ist dies ein sehr guter Schachzug von Alexander Wurz und dem Honda F1 Racing Team. Die letzte Formel 1 Saison war für Honda alles andere als erfolgreich und Alexander Wurz ist für Job Formel 1 Rentner eigentlich auch noch viel zu jung.

Aber wie kam es zu dieser unverhofften Wendung? Fangen wir der Reihe nach an. Am 7. August 2006 verlor Christan Klien sein Cockpit bei RedBull Racing und wurde den Rest der Saison durch Testfahrer Robert Doornbos ersetzt. Da das Honda F1 Team einen Testfahrer für die Saison 2007 benötigte, wurde Christian Klien unter Vertrag genommen. Bedingt durch die neuen Testbeschränkungen war der Job eines F1 Testfahrers 2007 nicht so attraktiv wie in der Vorsaison. So konnte der Vorarlberger insgesamt nur an 15 Testtage ins Lenkrad greifen. Als bekannt wurde, dass beim neuem F1 Team Force India ein Teamkollege für das Cockpit neben Adrian Sutil gesucht wird, hat Christan Klien kurzerhand seinen Testfahrerjob bei Honda F1 gekündigt und hat sich bei Force India um das Cockpit beworben. Lange Zeit lag Christian Klien gut im Rennen und hat mit starken Testzeiten geglänzt. Schlussendlich ging das Cockpit aber dann doch an Formel Routinier Giancarlo Fisichella, der nach seiner Nichtberücksichtigung bei Renault ebenfalls auf Cockpitsuche für die Saison 2008 war. Nach 2006 steht Christan Klien nun erneut ohne F1 Cockpit da.

Des einen Leid, ist bekanntlich des anderen Freund. Da eine Rückkehr zu Honda F1 für Klien nicht möglich war und die Japaner dringlich einen erfahrenden Testfahrer benötigten, kam Alexander Wurz wieder zu seinem F1 Cockpit. Der Rücktritt vom F1 Rücktritt könnte sich für Alexander Wurz sogar mittelfristig richtig auszahlen. Rubens Barrichello wird 2008 wohl seine letzte F1 Saison bestreiten und wer würde sich nun förmlich aufdrängen sein Cockpit zu übernehmen? Für mich ist dies eindeutig Alexander Wurz.  Sollte Alexander Wurz dies wirklich gelingen, dann würde sich Christian Klien wahrscheinlich mehr als einmal in den Hinter beißen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass Alexander Wurz nun auch noch zu seinem alten Markenzeichen, den roten und blauen Rennfahrerschuhen, zurückfindet.

Viele Grüße und bis bald ......

Fabian-P. Wiedl

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Dezember 2013 07:53

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